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trommeln
Ein Konzert der Jugendmusikschule Mülheim an der Ruhr hat mich zum Schlagzeug gebracht. Die Perkussionsgruppe spielte damals (ich war etwa acht Jahre alt) in der Stadthalle. Meine Augen leuchteten und ich wusste sofort, das ist mein Instrument!

So ergeht es wohl vielen Menschen, denn viele meiner Schüler erzählen mir ähnliches. Für mich war es eine Initialzündung und motiviert mich über all die Jahre bis heute. Diese Grundmotivation ist ein Fundament, auf der jede Art von Lernmethode aufbauen kann. Da jeder Schüler andere musikalische Vorlieben hat, versuche ich den Unterricht individuell anzupassen. Indem ich möglichst früh kleine Solostücke neben den typischen Patterns einfüge, wird der Unterricht abwechslungsreicher, man hat schnell etwas zum Vorspielen und eine weitere Motivation zum Üben.

Für das Basiswissen am Drumset verwende ich gerne die didaktisch gut gemachte Fibel "Schlag auf Schlag" von Charlie Weibel. Viele wichtige Aspekte des Schlagzeugspielens, wie Hand- und Fußhaltung, Koordination, Paradiddle, Legungen u.ä. werden hier in progressiv gut sortierten, leichten Übungen erlernt. "Advanced Funk Studies" von Rick Latham und "Caramba!" von Eckhard Kopetzki sind nur zwei Beispiele für weiterführende Literatur, die bei meinen Schülern und mir sehr beliebt sind. Da in meinen Unterrichtsräumen auf zwei Schlagzeugen gespielt werden kann, ist es leicht, sich viele Tricks und Kniffe abzuschauen.

Bei Interresse am klassischen Schlagwerk verwende ich gerne Noten von Garwood Whaley und Eckhard Keune für die Snaredrum und Literatur von Gert Bomhof für die Mallets.

Für neue Ideen bin ich immer offen. Auf Wunsch höre ich auch oft und gerne die Rhythmen der Lieblingslieder meiner Schüler heraus und erarbeite sie mit ihnen als play-along im Unterricht.